Der Route Tree
Zehn Zahlen, zehn Routen. Wer sie einmal kann, braucht am Spielfeldrand kein Playbook mehr, sondern zwei Ziffern.
Gerade Zahlen laufen nach innen, ungerade nach außen. Je höher die Zahl, desto tiefer die Route.
Das ist der ganze Trick, und er ist keine Erfindung dieses Programms: Die Zuordnung 0 bis 9 gilt von der Highschool bis in die NFL. Ein Spieler, der sie einmal gelernt hat, versteht jedes fremde Playbook.
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0 Hitch
Kurz raus, stehenbleiben, zurück zum Ball.
5,0 Yards tief · geradeaus
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1 Flat
Flach nach außen, kaum in die Tiefe.
4,0 Yards tief · nach außen
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2 Slant
Schräg nach innen, sofort nach dem Snap.
7,0 Yards tief · nach innen
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3 Comeback
Tief laufen, dann nach außen zurück.
12,0 Yards tief · nach außen
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4 Curl
Tief laufen, drehen, zum Ball zurück.
10,0 Yards tief · nach innen
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5 Out
In die Tiefe, dann scharf nach außen.
10,0 Yards tief · nach außen
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6 Dig
In die Tiefe, dann scharf nach innen.
10,0 Yards tief · nach innen
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7 Corner
Tief und schräg nach außen zur Ecke.
17,0 Yards tief · nach außen
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8 Post
Tief und schräg nach innen zur Mitte.
17,0 Yards tief · nach innen
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9 Go
Geradeaus, so tief wie möglich.
18,0 Yards tief · geradeaus
Warum die Namen englisch bleiben
Slant, Out, Post, Corner, Go werden auf jedem Platz der Welt so gerufen, auch auf einem deutschen. Regelwerke übersetzen das Wort „Route", aber nie den Namen einer Route. Ein Baum mit „Schräglauf" statt „Slant" wäre in jeder Sprache falsch, und ein Spieler, der wechselt, müsste umlernen.
Weniger Zahlen für die Jugend, dieselben Zahlen
Eine U12 muss nicht alle zehn lernen. Sie lernt 0 bis 5, und die 5 heißt bei ihr dasselbe wie bei den Herren. Genau daran scheitern die meisten Playbooks: Sie geben der Jugend eigene Namen, und beim Aufrücken fängt jeder wieder von vorne an.
In Routetree hängt der Baum am Verein, nicht an der Mannschaft. Jede Mannschaft stellt nur ein, wie weit er bei ihr reicht.